Berühmte geschliffene Diamanten:

• Regent, indisch, Louvre, Paris 140,5 carat.
So soll der englische Gouverneur Thomas Pitt, einstiger Besitzer des „ Regent“, aus Furcht vor krimineller Entwendung seines kostbaren Steines kaum zwei Nächte hintereinander an einem Ort geschlafen, niemand über seinen ständigen Ortswechsel informiert haben und fast nur noch in Verkleidung auf die Straße gegangen sein.

• Koh-i-Noor, indisch, Krone, London, Tower 108,93 carat. 1304
Der Sage zufolge soll der Koh-i-Noor, dessen Name „Berg des Lichts“ bedeutet, von Karna, dem Sohn des Sonnengottes Surya, in die Weltgebracht worden sein. Er trug eine Goldrüstung und jenen Stein auf der Stirn. Er wurde mit den Söhnen des damaligen Königs erzogen. Später trat er gegen den tapfersten seiner Feinde im Kampf an, stets im Glauben, sein Stein mache ihn unbesiegbar. Doch Krishna selbst griff in den Kampf ein, und Karna verlor sein Leben. Später wurde der Stein nach Thanesar in den Tempel des Gottes Shiva gebracht, wo er an der Götterstatue an die Stelle des dritten Auges von Shiva gesetzt wurde. So glaubte man, der Stein sei mit dem Zauber belegt, dass nur ein Gott oder eine Frau den Stein ungestraft tragen dürfe: Alle anderen werfe er in den Tod und Verderben. Welcher Herrscher auch immer ihn besaß, alle seine Besitzer sollen ein grausames Schicksal erlitten haben, nur allzu häufig bedingt durch den Neid und die Gier anderer, sich den sagenhaften Stein selbst anzueignen. Als der Stein schließlich in den Besitz der englischen Königin überging , war sie abergläubisch genug , um folgende Verfügung in ihrem Testament festzulegen: Sollte der Stein je durch Erbfolge in den Besitz eines männlichen Herrschers kommen, dürfe der Koh-i-Noor nur von seiner Gemahlin getragen werden.


 • Hope blue, violett blau, Smithsonian Institute, USA 44,4 carat.
Es heißt, er habe jedem umgehend den Tod gebracht, der ihn in seinen Besitz brachte, ob rechtmäßig oder unrechtmäßig. Tatsache ist jedoch, dass 1830 ein großer blauer Diamant von dem Bankier Henry Philip Hope für 18000 Pfund in London erworben wurde. Die Hopes starben in Armut. Ein russischer Fürst, der den Stein erwarb, soll am gleichen Abend noch seine Geliebte erschossen haben. Auch Sultan Abdul-Hamid II soll seine favorisierte Mätresse ermordet haben, nachdem er ihr den Diamanten geschenkt hatte. Der Stein hat gar dem US-Milliardär Edward B- McLean gehört, der beim Untergang der  „Titanic“ ums Leben kam. Seine Frau und seine Enkelin sollen sich in Verbindung mit dem Diamanten das Leben genommen haben.